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Green: "Es lastet weniger Druck auf mir"

02. Juli 2009 - 10:56 Uhr

Jamie Green wirkt nach seiner Rückversetzung in den Jahreswagen viel entspannter - Langsamer ist er aber nicht, wie der Sieg am Norisring zeigte

Jamie Green
Jamie Green hat sein Können einmal mehr gezeigt und siegte am Norisring
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Jamie Green hat mit seinem Sieg am Norisring gezeigt, dass er zu den Toppiloten im Feld gehört - auch wenn er in diesem Jahr zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere in einem Jahreswagen starten muss. Der Brite hat sich durch die Rückversetzung nicht unterkriegen lassen, sondern sich neue Ziele gesteckt. Nun will er bester Jahreswagenfahrer sein - und er scheint auf dem besten Weg dazu.

Green konnte bisher in allen drei Rennen der Saison punkten. Das ist außer ihm nur Spitzenreiter Timo Scheider und dessen Audi-Kollegen Mattias Ekström gelungen. Aktuell liegt Green auf Rang vier Fahrerwertung, inmitten von Neuwagen-Piloten und nur drei Zähler hinter Tabellenführer Scheider. Und der Mercedes-Pilot weiß, was ihn so stark macht: "Es ist ein Vorteil, dass ich die DTM kenne. Ich bin hier seit vier Jahren und kenne die Strecken. Das macht mich konkurrenzfähig", sagte Green im Exklusiv-Interview mit 'Motorsport-Total.com'.

Überhaupt wirkt Green in diesem Jahr viel entspannter und lockerer als zuvor. Das sei er auch, pflichtete der 27-Jährige bei. "Die beiden schlimmsten Dinge, die einem in der DTM passieren können sind, dass du dein Cockpit entweder ganz verlierst oder dass du zurückversetzt wirst in einen Jahreswagen. Ich bin im Jahreswagen gelandet. Das einzige, was mir also noch passieren könnte, wäre meinen Job hier ganz zu verlieren. Deshalb denke ich momentan: 'Was soll's?'", begründete er seine neue Lockerheit.

"Mein Hauptziel ist in diesem Jahr, Spaß am Rennsport zu haben."
Jamie Green

In diesem Jahr wolle er seine Rennen einfach genießen, erklärte Green: "Manchmal setzt du dich selbst so unter Druck, dass du es nicht mehr genießt. Mein Hauptziel ist in diesem Jahr, Spaß am Rennsport zu haben und mein Bestes zu geben. Ich hoffe, dass mich diese Denkweise noch schneller macht".

Ein weiterer Grund für die neue Entspanntheit: Von einem Werkspiloten im Neuwagen wird immer erwartet, dass er ganz vorn mitfährt. Er wird immer an den Leistungen der Spitzenleute gemessen. Im Jahreswagen hat Green weniger Konkurrenz, da dort das Leistungsniveau der anderen Piloten nicht so hoch ist. "Ich habe das Gefühl, dass in diesem Jahr etwas weniger Druck auf mir lastet", sagte Green, betonte aber: "Mein Ziel bleibt immer das gleiche: Ich will weiter Rennen gewinnen."

Das komplette Exklusiv-Interview mit Green können Sie ab morgen bei 'Motorsport-Total.com' lesen. Darin erklärt der Brite auch, warum er es in Zukunft besser zu schätzen weiß, wenn er wieder einen Neuwagen bekommt. Zudem lässt er die ersten drei Rennen der Saison noch einmal Revue passieren.

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