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Ralf Schumacher: Ein Stück Heimat

24. Juli 2008 - 16:50 Uhr

Ralf Schumacher kehrt am Wochenende wieder auf eine Strecke zurück, die er sehr gut kennt - Der Mercedes-Pilot hofft auf viele Fans am Nürburgring

Ralf Schumacher
Ralf Schumacher betrachtet den Nürburgring als ein Stück Heimat
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach Oschersleben, Mugello, dem EuroSpeedway Lausitz, dem Norisring und Zandvoort kehrt die DTM an diesem Wochenende wieder auf einen Formel-1-Kurs zurück. Mercedes-Neuzugang Ralf Schumacher ist als Kerpener nicht nur in der Nähe des Eifelkurses aufgewachsen, sondern ist dort als Rennfahrer seit Jahren regelmäßig unterwegs. 2003 konnte er als Williams-Pilot dort sogar das Formel-1-Rennen gewinnen.

Ist es für ihn ein Vorteil, endlich wieder auf vertrautes Terrain zu kommen? "Die Strecke kenne ich gut", so Schumacher, der schmunzelnd fortfährt: "Das habe ich aber in Hockenheim auch gedacht und musste die Strecke neu lernen, aufgrund des anderen Fahrstils und des anderen Autos. Und das wird am Nürburgring sicherlich genauso gehen." Der Nürburgring sei eine tolle Strecke, seine Lieblingsstrecke bleibe jedoch der Kurs in Suzuki, erklärt Schumacher, "aber ein Stück Heimat verbinde ich trotzdem damit."

Abends wird es ernst

Schumacher wird wie alle seine Kollegen an diesem Wochenende ein Spätstarter. Wegen der Tour de France werden Qualifying und Rennen erst a, frühen Abend gefahren. Das ist für Schumacher "sicher die richtige Entscheidung. Auch was die TV-Quoten angeht ist es für uns so natürlich besser, weil man mehr Zuschauer vor den Schirmen erwarten kann." Aber der Mercedes-Pilot gibt zu bedenken: "Für die Fahrer und auch das Team vor Ort ist es ein sehr langer Tag."

"Wir sind ja keine Skifahrer."
Ralf Schumacher

Dass die lange Wartezeit ein Nachteil ist, weil Konzentration und innere Spannung nachlassen, glaubt Schumacher allerdings nicht: "Wir sind ja keine Skifahrer. Es ist ja nicht so, dass wir nur eine Runde haben, sondern auch ein bisschen Zeit haben, uns aufzuwärmen, von daher ist das kein Problem."

In erster Linie Family-Entertainment

"Es wäre schön, wenn viele Fans kommen", sagt Schumacher über seine Wünsche für sein Heimrennen. "Das wäre toll für uns, denn von der Atmosphäre leben wir ja auch. Und dann hoffe ich natürlich zugleich, dass wir wieder ein spannendes Rennen bieten können."

Und ganz Werbestar der DTM erklärt der Mercedes-Pilot auch gleich noch, warum man zu einem DTM-Rennen einfach kommen muss: "Weil es in erster Linie Family-Entertainment ist von morgens bis abends. Man macht sich da wirklich Gedanken. Es geht ja nicht nur um den Rennsport, sondern auch um das Rahmenprogramm. Es ist erschwinglich, so dass wirklich eine ganze Familie mal hochkommen kann am Wochenende, sich das anschauen, tolle Plätze genießen kann. Man hat die nähe zum Team und zum Fahrer, man kann Fotos machen auch vom Kind neben dem Auto. Und ich denke, das bekommt man woanders nicht geboten."

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