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Winkelhock: Selbst ein bisschen überrascht

04. Mai 2008 - 23:06 Uhr

Markus Winkelhock konnte in Mugello erneut punkten und hätte sogar Champion Mattias Ekström attackieren können, doch das wollte er nicht riskieren

Markus Winkelhock
Markus Winkelhock war mit seinem Rennen in Mugello recht zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Playboy hinter Red Bull - so sah das Bild im gesamten letzten Renndrittel von Mugello aus. Markus Winkelhock hing hinter Champion Mattias Ekström, begnügte sich dann aber doch mit Rang sieben hinter dem Schweden. Winkelhock brachte das zwei weitere Zähler ein. Zudem war er zweitbester Jahreswagen-Pilot hinter seinem Audi-Markenkollegen Oliver Jarvis.

"Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Das Rennen war nicht schlecht", analysierte Winkelhock gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Nur sein Start sei "nicht so toll" gewesen: "Ich konnte zwar Bruno Spengler überholen, habe aber zwei Positionen an Oliver Jarvis und Alexandre Prémat verloren. Ich glaube, dass die beiden auf ihrer Seite ein bisschen mehr Grip hatten. Das war vielleicht mit rennentscheidend, denn mein Speed war gut."

Der weitere Rennverlauf habe sich für ihn weitgehend unspannend gestaltet, berichtete der Schwabe weiter. Mit einer guten Boxenstrategie konnte er sich wieder an Prémat vorbeimogeln. Etwas Action bekam Winkelhocks Rennen dann nach dem zweiten Stopp, als er direkt hinter Ekström wieder auf die Piste kam.

"Ich war vom Speed her schneller als er", so Winkelhock. "Ich konnte auch bis ins Ziel ganz gut mit ihm mithalten. Ich war sogar ein bisschen überrascht davon, dass es so gut geht." Zwei- oder dreimal habe er auch versucht, Ekström zu attackieren. Dann entschied er sich aber dazu, zurückzustecken: "Ich wollte kein zu großes Risiko eingehen. Erstens sind wir Markenkollegen und zweitens war ich auf sicherem Punktekurs. Ich wollte auch nicht riskieren, meine Punkte zu verlieren."

Für die nächste Runde am Lausitzring erwartet sich Winkelhock, "dass es kein schlechtes Wochenende wird". Denn: "Das habe ich so im Gefühl." Immerhin ist er der einzige Jahreswagen-Pilot, der schon im vergangenen Jahr im 07er-Auto am Lausitzring gefahren ist. Damals vertrat er den verletzten Tom Kristensen.

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