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Test zwei: Scheider und Schneider ganz vorne

16. Mai 2008 - 15:04 Uhr

Timo Scheider und Bernd Schneider trennte heute wirklich nur das 'n' - In Test zwei fuhren sie beide die Bestzeit

Timo Scheider
Timo Scheider im zweiten Test wieder zurück auf Rang eins.
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Er ist wieder ganz vorne: Timo Scheider ist im zweiten Test auf dem EuroSpeedway Lausitz auf seinen angestammten ersten Platz zurückgekehrt. Allerdings fuhr auch Bernd Schneider die Bestzeit von 1:19.688 Minuten. Da er sie aber später fuhr, verblieb ihm der zweite Platz. Doch so dominant wie am Vormittag war Audi nicht. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen die restlichen aktuellen Mercedes mit Bruno Spengler, Paul di Resta und Jamie Green.

Erst ab Rang sechs platzierten sich die restlichen 2008er Audi. Martin Tomcyzk führt die Truppe mit Tom Kristensen, Mathias Ekström und dem Jahreswagen mit Markus Winkelhock an. Auf Platz zehn landete Gary Paffett, der damit wieder seine Führungsrolle bei der Mercedes-Jahreswagen einnahm. Ralf Schumacher kam im zweiten Test nicht über den 16. Platz hinaus. Er war zu Beginn viel auf der Strecke, um sich auch mit den schwierigen Bedingungen vertraut zu machen.

Kurz vor dem Start des zweiten Tests auf dem EuroSpeedway Lausitz begann es leicht zu regnen, allerdings wurde die Strecke nur leicht nass. Regenreifen waren also noch nicht angesagt, trotzdem waren die Daten nicht sehr aussagekräftig. Deswegen hielt sich die komplette Audi-Mannschaft zurück und fuhr nur für einzelne Runden auf die Strecke. Mercedes hingegen schickte alle vier aktuellen Boliden, plus Mattias Lauda und Ralf Schumacher raus. Erst als der Regen aufhörte und die Strecke begann abzutrocknen, fuhren auch die Audi mehrere gezeitete Runden.

Dabei ist auf dem Lausitzring das Setup schwer zu erstellen. Die Strecke hat zwei lange Geraden, auf denen eigentlich hoher Abtrieb gefragt wäre. Dazu kommen aber auch technisch herausfordernde Kurvenkombinationen, in denen auch guter Lastwechsel gefragt ist. Keine einfache Aufgabe für Fahrer und Ingenieure. So standen am Nachmittag wieder Longruns auf dem Programm. Besonders die Mercedes-Piloten waren fleißig: Jamie Green absolvierte 52 Runden, Di Resta 51, Lauda 50 und Schneider 49.

Es ist wieder eng in der DTM und das nicht nur an der Spitze. Katherine Legge fehlen als Letztplatzierter nur 1,492 Sekunden auf den ersten Platz. So liegen sogar die ersten 13 Piloten innerhalb einer Sekunde. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein spannendes Qualifying freuen.

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