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Schumacher: Viele Kilometer und viel Erfahrung

18. Mai 2008 - 21:44 Uhr

Ralf Schumacher versucht, die positiven Aspekte seines 13. Platzes zu sehen - Warum ist für die Mercedes-Jahreswagen nicht mehr drin?

Peter Mücke und Ralf Schumacher
Ralf Schumacher mit seinem Teamchef Peter Mücke am Lausitzring
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Immerhin angekommen - so könnte das Fazit von Ralf Schumacher nach dem Rennen auf dem Lausitzring lauten. Der Mercedes-Neuzugang kam als 14. ins Ziel, rutschte dann aber noch einen Platz nach vorn auf Rang 13, als Alexandre Prémat disqualifiziert wurde. "Es war ein bisschen schade, weil der Start an sich heute ausnahmsweise mal gut war", bilanzierte Schumacher. Danach musste er allerdings dem sich drehenden Tom Kristensen ausweichen und fiel zurück auf Rang 17.

Dort hing er dann zunächst hinter Christijan Albers, dann hinter Mathias Lauda fest. "Man kommt halt einfach nicht vorbei", seufzte Schumacher. "Selbst Gary Paffett ist als eigener Teamkollege nicht an Lauda vorbeigekommen. Das ist dann halt leider sehr schwer." Ansonsten versucht er, die positiven Aspekte zu sehen: "Wir haben keine großen Fehler gemacht und haben drei Plätze wieder aufgeholt, was gar nicht so schlecht ist. Ich bin zufrieden, vor allem weil ich wieder viele Rennkilometer und Erfahrung sammeln konnte."

Was am Lausitzring aber deutlich zu sehen war: Gegen die Jahreswagen von Audi hatten die 07er-Mercedes keine Chance. Das war nicht zum ersten Mal in dieser Saison so. "Ich sage mal so: Wir tun uns scheinbar ein bisschen schwer", pflichtete Schumacher bei. "Wobei man genau analysieren muss, woran das liegt. Denn im vergangenen Jahr war das Auto hier ja gut. Im Vergleich zum 07er-Audi sind wir halt in diesem Jahr zu langsam. Also liegt es vielleicht auch an den Fahrern. Da muss man sich mal hinsetzen und das genau anschauen."

Das eine Problem hat ein anderes Problem zur Folge: "Wenn man immer um zwölf, 13 oder 14 losfährt ist das Risiko immer groß, dass man irgendwo untergeht oder einen Crash hat. Und da müssen wir einfach mal ein paar Plätze weiter nach vorn kommen, dann sieht das ganze bestimmt schon etwas besser aus", so Schumacher. "Wir haben ja jetzt fünf, sechs Wochen Zeit. Da werden wir uns hinsetzen und mal schauen, ob wir da ein bisschen was machen können."

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