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Scheider: Plötzlich ging es ab nach vorn

04. Mai 2008 - 20:27 Uhr

Timo Scheider erklärt, warum er in Mugello den verhängnisvollen Frühstart hinlegte - Den Kopf lässt der Audi-Pilot aber nicht hängen

Timo Scheider
Timo Scheider verschenkte sein Rennen in Mugello schon am Start
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - "Es gibt eben Tage, an denen es nicht so läuft" - so lautet das Fazit von Timo Scheider nach dem Rennen in Mugello. Oder anders ausgedrückt: "Shit happens". Alle Chancen auf den Sieg waren schon zunichte, bevor die Startampeln ausgegangen sind. Zwar schoss Scheider nicht von seinem Startplatz wie Tom Kristensen vor zwei Wochen in Oschersleben, aber sein A4 machte doch einen deutlichen Sprung nach vorn.

"Klar war es in erster Linie mit mein Fehler, weil ich das Auto zu weit vorgespannt habe", erklärte Scheider. Er schränkte allerdings ein: "Aber wenn man das Risiko zu einhundert Prozent geht, um wirklich einen perfekten Start zu machen und das Auto perfekt vorspannen möchte und dann die Ampel länger rot bleibt, als man sich das vielleicht gewünscht hat, dann geht die Kupplung eben zu. Beziehungsweise wird sie heiß und greift einfach früher und extremer, als man sich das erwünscht hätte. Das hat mich dann praktisch nach vorn geschoben, obwohl die Bremse zu war. Der Zeitpunkt war natürlich deutlich ungünstig, keine Frage."

Damit hatte Scheider so ziemlich genau das gleiche Problem wie Kristensen in Oschersleben. "Solche Sachen passieren leider und es sollte nicht noch einmal passieren", fuhr Scheider fort. Er möchte sich nun auf das Positive konzentrieren: "Man kann zumindest sagen, dass wir danach ein super Rennen gefahren sind, gute Überholmanöver hatten, mit einem Auto, das 20 Kilogramm schwerer war im Vergleich zu manchen 07er Autos, die ich überholt habe."

Das stimme ihn auch für das nächste Rennen am Lausitzring optimistisch: "Ich bin immer noch Tabellenführer, das ist das Wichtigste von dem ganzen Wochenende und das nehme ich mit zum Lausitzring. Wir hatten hier die Pole Position und waren im Rennen sensationell schnell unterwegs. Von daher dürfen wir den Kopf nicht hängen lassen, müssen nach vorn schauen. Da bin ich ganz optimistisch."

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