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Mercedes-Trio lauert auf seine Chance

03. Mai 2008 - 18:05 Uhr

Mit Paul di Resta, Bruno Spengler und Bernd Schneider hat Audi ein schlagkräftiges Trio im Nacken sitzen

Bernd Schneider
Bernd Schneider ist zufrieden mit seinem Auto, aber nicht mit sich.
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In Mugello haben es die Mercedes-Piloten der aktuellen Boliden endlich geschafft und sind dran an den Audi. Zwar ist Timo Scheider wieder allen enteilt, aber mit Jamie Green auf dem zweiten Reng bestehen gute Hoffnungen auf den Sieg. Aber auch mit Paul di Resta, Bruno Spengler und Bernd Schneider auf den Rängen fünf bis acht hat man mehrere Eisen im Feuer.

Erstaunlicherweise ist Di Resta der einzige der drei letzteren Mercedes, der mit seiner Position zufrieden ist. "Ich bin ganz glücklich mit meiner Platzierung. Zumal es in der Spitze extrem eng ist", so der Schotte. Für das Rennen traut er sich aber noch keine Prognose zu: "Morgen ist ein anderer Tag und da kann alles anders laufen."


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Zur Beruhigung seiner Fans, die während des zweiten Teil des Zeittrainings dachten der Mercedes-Pilot hätte ein Problem: Es gab keins. Di Resta wartete einfach bis Bruno Spengler seinen Boxenstopp erledigt hatte, um dann von seinen Mechanikern in die Box geschoben zu werden.

Spengler und Schneider sind im Qualifying mit einer 1:43.579 Minuten nicht nur die gleiche Zeit gefahren, sie sind auch beide der Meinung, dass mehr drin gewesen wäre. "Ich bin überhaupt nicht zufrieden", meinte Schneider später. "Das Auto war sehr gut und es wäre mehr möglich gewesen. Aber es ist auch schön zu wissen, dass es gehen könnte." Für Morgen hat sich der Rekordchampion erstmal einfache Ziele gesetzt. "Mir ist es wichtig einen guten Start zu machen. Die waren bisher alle nicht prickelnd und der Frühstart war eine Katastrophe", lachte Schneider. "Den Rest macht mein Team."

Spengler ist zwar nicht unzufrieden mit seiner Position, aber auch er ist sich sicher, dass es hätte besser laufen können. "Es war nicht optimal, da ich in meiner letzten Runde in den letzten beiden Sektoren einen kleinen Fehler gemacht habe" ab er gegenüber 'Motorsport-Total.com' zu. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen freut er sich auf das Rennen und sieht auch das Potenzial weiter nach vorne zu kommen. "Wir liegen alle sehr eng zusammen und von Rang sechs ist alles möglich", meinte der Kanadier optimistisch. Aber zu viel riskieren will er auch nicht: "Ich will versuchen einen guten Start zu machen. Aber ich werde aufpassen, da es nichts bringt, wenn ich in der ersten Kurve schon neben der Strecke stehe."