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Freies Training: Paul di Resta auf Platz eins

17. Mai 2008 - 11:06 Uhr

Im freien Training am Samstagmorgen standen zum ersten Mal an diesem Wochenende die Mercedes ganz vorne

Paul di Resta
Paul di Resta bringt im freien Training die Mercedes wieder nach vorne.
© DTM

(Motorsport-Total.com) - Im freien Training hatten nicht mehr die Audi die Nase vorne. Schnellster am Samstagmorgen war der Schotte Paul di Resta mit einer tollen Zeit von 1:18.854 Minuten, der damit rund eine Sekunde schneller war als die Bestzeit am Freitag. Knapp hinter ihm lag sein Teamkollege Bruno Spengler. Auf Rang drei taucht mit Timo Scheider der schnellste Audi-Pilot auf. Er wollte zwar noch in den letzten Minuten angreifen, doch wegen einem Problem an seinem Audi blieb er in der Box.

Für Bernd Schneider läuft es dieses Wochenende wieder besser. Er beendet das freie Training auf der vierten Position. Der zweite aktuelle Audi liegt mit Martin Tomcyzk auf dem fünften Rang, gefolgt von Jamie Green. Eine tolle Leistung zeigte Audi-Jahreswagen-Pilot Mike Rockenfeller, der sich vor die beiden restlichen aktuellen Audi auf die siebte Position setzte. Tom Kristensen und Mathias Ekström blieb damit der achte und neunte Platz. Überraschend auf Position zehn landete Christijan Alber im 2006er Audi.

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Ein Klatsche fingen sich die Mercedes-Jahreswagen ein. Sie reihten sich hinter allen Audi-Jahreswagen ein und damit auch hinter Albers. Maro Engel dürfte zwar mit Rang 14 nicht zufrieden sein, ist damit immerhin schnellster 2007er Mercedes und hat damit eine Aufgabe erfüllt. Auf 15 findet sich Gary Paffett, nur sieben Runden absolvieren konnte, da seine Servolenkung gewechselt werden musste.

Nach 29 Minuten übernahm Paul di Resta zum ersten Mal die Spitze. Zwar wurde der Schotte wenig später von Mathias Ekström verdrängt, eroberte aber eine Runde später Platz eins zurück und knackte als Erster die 1:20 Minuten-Marke. Auch in den folgenden Minuten konnte er seine Zeit immer weiter verbessern. Beim letzten Angriff wenige Minuten vor Schluss patzte er zwar im zweiten Sektor, doch die Sektoren eins und zwei waren so schnell, dass er seine Zeit um rund zwei Hundertstel verbessern konnte.

Die vollen 60 Minuten konnten die Piloten allerdings nicht nutzen. Etwa zehn Minuten nach Start des freien Trainings wurden rote Flaggen geschwenkt. Wieder war zu viel Dreck auf der Strecke, der durch die Streckenposten erst beseitigt werden musste. Nach neun Minuten wurde der Kurs wieder freigegeben. Aber auch später blieb der Kurs nicht sauber. Einige Fahrer, wie Mattias Lauda, ritten entweder komplett aus oder kamen mit eins, zwei Reifen in den Dreck.

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