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Di Resta: "Die beste Ausgangslage"

17. Mai 2008 - 15:24 Uhr

Paul di Resta holte sich am Lausitzring die erste Pole Position seiner DTM-Karriere und will den ersten Sieg folgen lassen, aber: "Das Rennen ist lang"

Paul di Resta
Paul di Resta holte sich die erste Pole Position seiner DTM-Karriere
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am EuroSpeedway Lausitz hat Paul di Resta endgültig gezeigt, dass das Vertrauen, das Mercedes in ihn gesetzt hat, gerechtfertigt war. Im vergangenen Jahr war er schon in der zwei Jahre alten C-Klasse extrem schnell, jetzt hat er mit dem Neuwagen auch das nötige Material, um ganz an die Spitze zu fahren. Das hat er in der Lausitz getan: Di Resta holte die erste Pole Position seiner DTM-Karriere. In der Qualifikation war er der erste Pilot, der die 1:18er-Marke unterbot, mit 1:17.628 Minuten war er dann 0,264 Sekunden schneller als sein Teamkollege Bruno Spengler, der Zweiter wurde.

"Das Team hat einen tollen Job gemacht", sagte der Schotte danach. "Das war das beste Auto, das ich je gefahren bin. Hoffentlich können wir das für morgen wieder umsetzen." Schon gestern in den Tests deutete di Resta an, dass mit ihm zu rechnen ist. Nach dem Freien Training heute war er für viele der Favorit auf die Pole Position. "Gestern lief es schon gut, aber man muss sich trotzdem immer verbessern", erklärte er. "Das haben wir getan und deshalb habe ich die Pole geholt."

Der nächste Meilenstein ist damit in greifbare Nähe gerückt - der erste DTM-Sieg. Doch di Resta will sich nicht zu früh freuen. Die Pole Position bedeute nicht, "dass ich allen davonziehen werde", sagte er. "Aber wir haben eine gute Ausgangslage, und zwar die beste. Mit unseren Erkenntnissen von Freitag sieht es für das Rennen recht gut aus. Das Wichtige ist, einen guten Start zu machen, ein sauberes Rennen zu fahren und am Ende hoffentlich in der Lage zu sein, zu gewinnen. Aber das Rennen ist lang und wir müssen hart arbeiten."

Für manch Piloten ist der Traum vom Topergebnis schon in der ersten Kurve ausgeträumt. Auch auf dem Lausitzring könnte es da wieder eng zugehen. Doch di Resta blickt dem entspannt entgegen: "Nein, da habe ich keine Bedenken. Man muss mit dem Besten rechnen und wir müssen abwarten, wie es aussieht, wenn wir da morgen durchfahren."

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