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Der Fall Stoddart gegen Kristensen
Am Ende konnte keiner von beiden etwas dafür, sondern die Rennleitung - sie verpasste es blaue Flaggen zu geben
(Motorsport-Total.com) - Während des Rennens kam es zu dem Zwischenfall mit Paul Di Resta, Tom Kirstensen und Susie Stoddart. Di Resta und Kristensen war aus der Box genau hinter Susie Stoddart wieder auf die Strecke zurückgekommen. Während sie Di Resta vorbeiließ, hielt die Britin Kristensen hinter sich. Später stand sie deswegen unter Beobachtung der Rennleitung.
Jedoch nicht die Pilotin hatte einen Fehler gemacht, sondern die Rennleitung selbst. Eine neue Regel besagt, sie hätte für beide blaue Flaggen sehen müssen. Dies wurde eingeführt, um ein Blockieren, der auf der Strecke verbliebenen Autos von denen nach ihrem Boxenstopp, zu verhindern. "Ich habe nach den blauen Flaggen geschaut, habe aber keine sehen", erklärte deie Schottin. "Deswegen dachte ich, dass Kristensen vielleicht eine Durchfahrtsstrafe erhalten hatte." Später erklärten ihr die Kommissare, dass sie selbst mit den blauen Flaggen zu lange gewartet hatten.
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Für Tom Kristensen ein schwacher Trost. "Ich hätte gerne noch den zweiten Platz gehabt und ich denke, das wäre möglich gewesen", ärgerte sich der Däne. Als er hinter Susie Stoddart festhing, büßte er über vier Sekunden auf Di Resta ein und hatte damit keine Chance mehr, sich zu verbessern. "Das weiße Auto ist auch zur Seite gefahren und Di Resta vorbei gelassen, aber mich nicht und das hat meinen Kampf mit Di Resta total zerstört", so Kristensen weiter. Doch Stoddart verteidigt sich: "Es tut mir Leid für Tom, aber es ist auch mein Rennen und warum sollte ich einfach nach rechts fahren."









