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Albers: Alles kaputt

18. Mai 2008 - 22:20 Uhr

Christijan Albers war mit einer guten Ausgangslage ins Rennen gestartet, nach der ersten Kurve war sein Audi allerdings hoffnungslos demoliert

Christijan Albers
Christijan Albers musste seine Hoffnungen schon früh aufgeben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Christijan Albers hatte vor dem Rennen ein gutes Gefühl. Mit Startplatz 14 hatte der Zweijahreswagen-Pilot des Audi-Kundenteams Futurecom TME am Lausitzring eine ganz gute Ausgangslage, zudem hatte er sich zwei neue Reifensätze aufgespart. Zwar war ihm auch klar, dass er keine Chance auf Punkte hat, aber der Niederländer hätte sich zumindest erhofft, noch ein paar Positionen weiter nach vorn zu kommen. Stattdessen musste er sich mit Rang 14 begnügen, der eigentlich ein 15. Platz gewesen wäre, hätte man Alexandre Prémat nicht disqualifiziert.

"Wir hatten heute viel Pech", sagte Albers entsprechend frustriert gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Der Grund für die Frustration: "Mir wurde gleich in der zweiten Kurve alles kaputt gefahren. Um mich herum waren nur Mercedes und die Flaps wurden beschädigt, die Splitter und der Boden. Dann ist das Rennen eigentlich vorbei. Dazu hatten wir dann auch noch drei schlechte Pitstopps. Für mich war das Wochenende bis zum Rennen gut."

Das ist doppelt ärgerlich, denn Albers ist davon überzeugt, "dass wir heute hätten richtig schnell sein können. Wir sind im Warm Up mit alten Reifen 19.9 gefahren. Damit wären im Rennen 19.4 oder 19,5 möglich gewesen. Aber das hat nicht geklappt - wenn dir alles kaputt gefahren wird, dann hast du natürlich ein Auto ohne Downforce."

Albers Grundproblem ist aber ein anderes. Im diesem Jahr sind die Zweijahreswagen vom Basisgewicht her nur 10 Kilogramm leichter als die Jahreswagen: "Wir sollten etwas leichter sein. Ich denke, dass das fair wäre. Ich denke, dass ich nicht langsam bin, aber man sieht noch immer, dass der Abstand sehr groß ist. Aber die Entscheidung liegt nicht bei mir. Da könnten wir jetzt stundenlang darüber diskutieren, aber das würde nichts helfen."

Und deshalb wollen er und das Team sich darauf konzentrieren, am Norisring das besser zu machen, was in ihrer Hand liegt: "Wir müssen noch einmal die Pitstopps und die Starts üben." Ansonsten geht Albers davon aus, "dass wir dort etwas näher dran sind."

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