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Test zwei: Di Resta holt Bestzeit im Regen

11. April 2008 - 16:49 Uhr

Am verregneten Nachmittag in Hockenheim ging die Bestzeit an Mercedes-Pilot Paul di Resta - Viele Ausritte, Starneuzugang Schumacher Vorletzter

Paul di Resta
Paul di Resta war am verregneten Nachmittag in Hockenheim der Schnellste
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Gegensatz zum ersten Test, als sich die Piloten noch über trockene Bedingungen freuen konnten, schüttete es knapp eine Stunde später wie aus Kübeln. Paul di Resta, der als Schotte mit solchen Verhältnissen vertraut sein sollte, sicherte sich mit einer Zeit von 1:50.239 Minuten Platz eins. Bereits in seiner vierten schnellen Runde brannte er die Bestzeit auf den nassen Asphalt. Durch den anhaltenden Regen konnten weder er noch andere Piloten schneller fahren.

Timo Scheider im aktuellen Audi kam auf Rang zwei dem Schotten noch am Nächsten. Auf den Deutschen folgten gleich fünf weitere Audi. Die Teamkollegen Mathias Ekström und Martin Tomczyk belegten die Plätze drei und vier, vor Markus Winkelhock, Oliver Jarvis und Alexandre Prémat.

Auf Rang acht landete mit Bruno Spengler der zweitschnellste Mercedes. Tom Kristensen im vierten aktuellen Audi und Bernd Schneider beschlossen die Top zehn. Jamie Green erreichte Platz elf.

Ralf Schumacher
In Test eins musste Ralf Schumacher sein Auto mit Getriebeschaden stehen lassen
© xpb.cc

Durch den Regen sahen die Zuschauer viele Boliden nicht nur auf, sondern auch neben der Strecke. Zuerst musste Christjian Albers im Motodrom den Notausgang benutzen. Auch Ralf Schumacher testete die Geländegängigkeit seines Mercedes-Jahreswagens und fuhr am Eingang des Motodroms durchs Kiesbett. Der DTM-Neueinsteiger konnte aber aus eigener Kraft in die Box zurück. Ganz im Gegensatz zum ersten Test, als er mit einem Getriebeproblem liegen blieb. Schumacher belegte am Nachmittag den vorletzten Platz.

Die Fahrer ließen sich trotz der nassen Strecke nicht von den ersten Zweikämpfen der Saison abhalten. Zuerst bekamen sich Gary Paffett und Alexandre Prémat in die Haare und auch Tom Kristensen mischte mit. Ihm wurde die Sache allerdings zu heiß und er ließ sich zurückfallen. Doch nur wenig später sahen die Fans einen weiteren rundenlangen Zweikampf zwischen dem Dänen und Paffett, den Kristensen jedoch für sich entscheiden konnte.

Susie Stoddarts Mercedes
In dieser Wolke aus Rauch und Löschschaum steckt Susie Stoddarts Auto
© xpb.cc

Für die einzige Gelbphase des Tages sorgte Maro Engel. Der Neuling fuhr in der Sachs-Kurve geradeaus in die Reifenstapel. Nachdem er aus dem Kiesbett geborgen wurde, konnte er zwar auf den eigenen vier Rädern in die Box zurückkehren. Erst in den letzten Sekunden schaffte er noch für eine Runde raus zu fahren.

Wie schon vermutet, konnte Susie Stoddart nicht am zweiten Test teilnehmen. Der Mercedes der Schottin hatte im ersten Test Feuer gefangen. Stoddart blieb um Glück unverletzt. Sie war allerdings in Panik geraten, da sie im Auto vor lauter Rauch den Türgriff nicht fand.

Obwohl die Audi-Truppe in den beiden Tests eine sehr gute Leistung zeigte, wird das wahre Kräfteverhältnis erst morgen nach dem Qualifying offen gelegt.