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Test eins: Timo Scheider mit Bestzeit

18. April 2008 - 12:10 Uhr

Timo Scheider will es wieder wissen - Er holte sich mit deutlichem Vorsprung die Bestzeit

Timo Scheider
Kann Timo Scheider an seine Leistung von Hockenheim anknüpfen?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Timo Scheider scheint seine Leistung vom Hockenheimring auch in Oschersleben weiterführen zu wollen. Nach rund einer halben Stunde fuhr er seine ersten gezeiteten Runden im ersten Test und schaffte den Sprung auf Platz eins. Diese Zeit blieb bis kurz vor Schluss stehen, bis sich Markus Winkelhock vor ihn setzte. Doch Scheider schlug zurück, verbesserte seine eigene Zeit erheblich und setzte sich mit 1:22.620 Minuten wieder auf Platz eins.

Auf Rang zwei landete sein Teamkollege Tom Kristensen, der ebenfalls erst kurz vor Schluss seine persönliche Bestzeit hinlegte. Ihm fehlten trotzdem 0,382 Sekunden auf Scheider. Acht Minuten vor Ende des ersten Tests gelang Winkelhock mit der Bestzeit von 1:23.045 Minuten der Sprung auf den zwischenzeitlichen Platz eins. Auf seinem Audi-Jahreswagen waren neue Reifen aufgezogen und das Rennsetup eingestellt. Doch nach Ablauf der Zeit lag er mit 0,425 Sekunden Rückstand auf Platz drei.

Auch auf den nächsten drei Positionen sind Audis zu finden: Neueinsteiger Oliver Jarvis bestätigte seine Leistung vom Saisonauftakt und wurde Vierter, gefolgt von den beiden aktuellen Fahrzeugen von Martin Tomczyk und Mattias Ekström.

Erst auf dem siebten Rang liegt mit Paul di Resta der schnellste Mercedes-Pilot. Ihm fehlen immerhin 0,633 Sekunden auf Scheider, allerdings nur 0,046 Sekunden auf Ekström. Auf Platz acht beendete Bruno Spengler den ersten Test. Eine gute Runde erwischte auch Maro Engel. Der Neueinsteiger schaffte den Sprung auf den neunten Rang. Die Top 10 beschließt Christijan Albers im 2006er Audi.

Die restlichen aktuellen Mercedes landeten mit Jamie Green auf Rang 13 und mit Bernd Schneider auf Platz 17. Das HWA Team hat schon in der Vergangenheit seinen vier Piloten jeweils unterschiedliche Setups verpasst. Wahrscheinlich hat das Schneider nicht das passenste erwischt.

Bei vielen Fahrern standen auch wieder die Longruns auf dem Programm. Fleißigster Tester mit 42 Runden war Mattias Ekström, aber auch unter anderem Tom Kristensen, Bruno Spengler, Paul die Resta Gary Paffett und Jamie Green haben mit über 30 Runden ein ordentliches Programm abgespult.

Die Witterungsbedingungen blieben zur Freude der Beteiligten konstant. Zwischenzeitlich tröpfelte es in einem kleinen und begrenzten Bereich der Strecke. Sofort kamen bis auf Kristensen alle Fahrer an die Box. Rund zehn Minuten später war alles wieder trocken und die Piloten trauten sich wieder auf die Strecke.

Pech hatte mal wieder Mathias Lauda. Er konnte nur neun Runden in seinem Mercedes-Jahreswagen drehen, da dann die Servolenkung streikte. Dem Persson-Piloten fehlte damit eine ganze Stunde Testzeit. Auch Katherine Legge versorgte ihre Mechaniker mit ordentlich Arbeit. Sie drehte sich kurz vor Ende des Tests und beschädigte ihren 2006er Audi.

Am Nachmittag starten die 19 Piloten zu ihrem zweiten Test. Doch auch dort sind die Zeiten nicht sehr aussagekräftig. Die wahren Kräfteverhältnisse werden wir wohl erst morgen nach dem Qualifying kennen.

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