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EXKLUSIV |
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Green und Di Resta komplettierten Mercedes-Erfolg |
| von Stefanie Szlapka |
20. April 2008 - 19:27 Uhr |
Di Resta hatte an der Spitze ein ruhiges Rennen. - Green musste fighten und sich über Schweden ärgern |
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| Jamie Green musste hart um seine Position kämpfen. |
Zoom | © xpb.cc |  |
(Motorsport-Total.com) - Es war ein besserer Sonntag für Mercedes als noch auf dem Hockenheimring. Zwar konnten mit Timo Scheider und Martin Tomczyk zwei Audis zuerst die Ziellinie überqueren, doch ihnen folgten gleich drei aktuelle Mercedes C-Klassen. Für Bruno Spengler und Paul di Resta war es ein ruhiges Rennen. An der Spitze hatten die Top vier schnell ihre Positionen eingenommen und die Abstände festgelegt. Da auch dieses Mal alle Boxenstopps glatt über die Bühne gingen, standen die Plätze an der Spitze fest. Di Resta war ganz zufrieden mit seinem vierten Rang: "Ich hatte mit vorgenommen aufs Podium zu fahren und bin einen Schritt dahinter geblieben. Das Rennen war ein Schritt nach vorne und ich konnte wichtige Punkte sammeln."
Weiter nach vorne zu kommen, hätte für ihn bedeutet seinen Teamkollegen überholen zu müssen. Der Restart hätte eine Möglichkeit gegeben, doch das Risiko war Di Resta zu groß. "Wir müssen alle zusammen Punkte holen", so der Schotte. Doch immerhin war er wieder nah dran an den Audis und hofft schon auf Mugello: "Ich denke, dass die Mercedes-Jungs etwas für das nächste Rennen finden können." Im Gegensatz zu Paul di Resta musste Jamie Green um seinen Platz ordentlich kämpfen. Zumal er sich das Rennen hindurch mit Mattias Ekströn herumärgern musste. Bereits nach der ersten Kurve hing er hinter dem Schweden fest, der durch fehlende Aerodynamikteile viel langsamer war. Nach seinem ersten Boxenstopp, schaffte es Ekström ihn zu überrumpeln und zu überholen. "Ich war davon total überrascht und habe noch versucht die Tür zu zumachen. Dann war ich schon wieder hinter ihm", stöhnte der Brite. Nach dem zweiten Stopp kam er wieder hinter Ekström und Rockenfeller raus. "Doch diesmal hatte ich neue Reifen und konnte beide kurz hintereinander überholen", meinte Green und konnte sich ein erleichtertes Grinsen nicht verkneifen. Auch ihm verhalf der Restart nicht zum Positionsgewinn. "Ich muss zugeben, dass ich heute nicht so schnell war, wie die anderen. Ich hatte Probleme mit meinem Auto und wollte lieber meine Position halten." Beinahe wäre auch für ihn nach der ersten Kurve das Rennen zuende gewesen. Da er Oliver Jarvis umdrehte, dachten viele, dass auch ihn eine Durchfahrtsstrafe ereilen wird. Doch die Rennleitung entschied dagegen. "Es tut mir leid für ihn und für mich, aber ich konnte das nicht verhindern." In Mugello werden die Mercedes mit 20 Kilogramm weniger an den Start gehen. "Die Runde ist sehr lang und die Strecke hart für die Reifen. Das wir weniger wiegen ist dort ein Vorteil", erklärte Green.
  
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