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Kristensens Highlight war Brands Hatch

10. Januar 2008 - 11:59 Uhr

Tom Kristensen blickt zurück auf die Saison 2007, in der der Däne durch viele Tiefen gehen musste und in der er sich eindrucksvoll zurückmeldete

Tom Kristensen
Tom Kristensen erlebte die wohl schwerste Saison seiner Karriere
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Saisonhöhepunkt für Tom Kristensen war ganz klar Brands Hatch - und das, obwohl der Audi-Pilot an diesem Rennen gar nicht teilgenommen hatte. Der Däne drehte auf dem Kurs in Kent am Samstagabend in der Dämmerung einige Runden. Es waren für ihn die wichtigsten des ganzen Jahres. Denn sie läuteten nach seinem schweren Unfall beim Saisonstart in Hockenheim sein Comeback ein.

"Das war der glücklichste Moment in meiner Saison, da ich merkte, dass ich wieder ein Rennauto fahren konnte", sagte er rückblickend der offiziellen Internetseite der DTM. Zuvor ließ er sich wochenlang zu Hause medizinisch betreuen, begann langsam wieder zu trainieren, musste aber mehrere Comeback-Versuche doch wieder absagen, weil sein Körper noch nicht wieder bereit war.

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Die Saison sei für ihn in Kurve drei in Hockenheim beendet gewesen, erklärte Kristensen. Man hat die Bilder des Horrorunfalls noch im Kopf: Der Däne drehte sich und wurde mit voller Geschwindigkeit zunächst von Alexandre Prémat und dann von Susie Stoddart gerammt. Alle verfügbaren Schutzengel und das Sicherheitssystem der DTM leisteten dabei Überstunden. Kristensen zog sich "nur" schwere Prellungen zu und musste gegen chronische Kopfschmerzen kämpfen.

Spekulationen und Antworten

Ob ihm ein Comeback gelingen würde, schien lange Zeit fraglich. Im Fahrerlager wurde schon spekuliert - wird er in dieser Saison zurückkehren? Wird er die DTM abhaken und sich auf Le Mans konzentrieren? Wird er seine Karriere ganz beenden? All diese Fragen kursierten im DTM-Paddock.

Nach den ersten Runden in Brands Hatch trat Kristensen bei "seinem" Rennen, den 24 Stunden von Le Mans an, am Norisring gab er dann auch sein DTM-Comeback. Er war allerdings immer noch etwas angeschlagen und klagte weiter über Kopfschmerzen, die sich vor allem Freitags und Sonntags bemerkbar machten.

Im Oktober ging es dann zurück auf die Schicksalsstrecke, zum Saisonfinale in Hockenheim. Kristensen zeigte was er kann: Er holte sich die Pole Position. "Das war etwas ganz Besonderes, weil dort das erste Rennen so schlecht anfing", sagte der Däne. "Ich wurde oft gefragt, wie ich das mental bewältige. Dadurch, dass ich dort die Pole herausgefahren habe, wurden mir diese Fragen nicht mehr gestellt."