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Scheider: "Werde in den Rückspiegel schielen"

13. Oktober 2007 - 20:13 Uhr

Timo Scheider startet morgen vor Mattias Ekström auf Platz zwei - Blick in den Rückspiegel in jedem Fall vorprogrammiert

Timo Scheider
Timo Scheider wird morgen öfter mit einem Auge in den Rückspiegel schielen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Timo Scheider trug mit seinem zweiten Platz im Qualifying zu der starken Gesamtleistung der Audi-Piloten bei. Hinter ihm geht jedoch Mattias Ekström ins Rennen, der sich in Hockenheim den Titel holen will. Scheider wird wie schon so oft in dieser Saison wieder einmal im wahrsten Sinne des Wortes Rücksicht nehmen müssen.

"Es wird immer so sein, dass ich mit einem Auge in den Rückspiegel schielen muss", sagte er. "Es ist zunächst ein sauberer Start angesagt. Wenn wir uns dann in der ersten Runde sortiert haben, können wir anfangen drüber nachzudenken, wie wir weiter planen. In der DTM ist vieles möglich. Einen richtigen Plan aufstellen kann man nicht. Man kann nur eine Strategie aufstellen und schauen, dass sie aufgeht." Auf die Frage, ob denn in diesem Rennen nun endlich der erste ersehnte Podiumsplatz möglich sein könnte, antwortete der Audi-Pilot nur: "Frag mich etwas anderes."

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Mit der Leistung im Qualifying war Scheider ganz zufrieden und konnte sich kontinuierlich steigern. "Wir haben anfangs etwas mit dem Grip gehadert", erklärt er. "Daher war ich mir nicht sicher, ob die Änderungen vom Freien Training zum Qualifying hin die richtigen waren. Auch wir haben uns mit Änderungen am Auto von Session eins zu zwei auf die anderen Gripverhältnisse eingestellt. Das war die richtige Richtung. Es war ein sehr hartes und enges Qualifying. Glückwunsch an Tom, der ist ein tolles Qualifying gefahren. Mal schauen, was wir morgen daraus machen können."

Scheider hätte sich jedenfalls einen Podestplatz verdient, hatte er doch schon mehrmals den Erfolg zum Greifen nah und musste zugunsten des Teams zurückstecken. "Zu Saisonbeginn hatte ich bereits den ersten Rückschlag. Da wäre das Podium drin gewesen, es sollte aber nicht sein. Danach gab es ein paar Nuller mit Reifenschäden etc", sagte Scheider.

"Bis zur Saisonmitte hat es ein bisschen gedauert das Zusammenspiel mit meinem neuen Ingenieur zu festigen. Ich kann ganz klar sagen, seit Mugello hat sich einiges getan. Wenn man sich die Quali-Performance anschaut, muss ich mich vor niemandem verstecken. Ich bin super happy, dass es so funktioniert hat und baue auf nächstes Jahr."

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