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Titelrennen: Drei Mercedes haben noch Chancen

03. September 2007 - 14:52 Uhr

Bruno Spengler, Champion Bernd Schneider und auch Paul di Resta können im Titelkampf noch mitreden, für Mika Häkkinen ist das Rennen dagegen gelaufen

Bruno Spengler
Bruno Spengler besitzt noch Chancen, den Titel nach Stuttgart zu holen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - "Wir geben nicht auf, solange wir noch eine rechnerische Chance auf den Titel haben" - das ist unisono aus dem Lager der Mercedes-Piloten zu hören. Nach dem Rennen am Nürburgring haben noch drei "Sternfahrer" die theoretische Möglichkeit, Meister zu werden, vorausgesetzt, beim Audi-Führungsduo Mattias Ekström und Martin Tomczyk läuft in Barcelona und Hockenheim wirklich alles schief und einer der drei Kandidaten holt zweimal die optimale Ausbeute.

Um den Matchball für Audi schon am Nürburgring umzusetzen, hätte Gesamtleader Ekström so punkten müssen, dass er 21 Punkte mehr hat als der beste Mercedes-Pilot. Das ist ihm mit dem dritten Rang nicht gelungen. Und so haben Bruno Spengler, Rekordchampion Bernd Schneider und auch Rookie Paul di Resta im Zweijahreswagen noch die rechnerische Chance.

Die "besten" Aussichten hat dabei Spengler, der nach dem Nürburging zehn Punkte hinter Ekström liegt. Kann er beim nächsten Rennen in Barcelona mehr Zähler holen als der Schwede, hält er sich seine Möglichkeiten offen bis zum Saisonfinale in Hockenheim. Gelingt es Ekström in Spanien allerdings, sich einen Punkt mehr zu sichern als Spengler, hätte er elf Punkte Vorsprung und der Kanadier wäre raus aus dem Titelrennen.

Etwas mehr unter Druck stehen Schneider (16,5 Punkte Rückstand) und di Resta (19 Punkte Rückstand). Sie müssten in Barcelona ganz vorn mitfahren und gleichzeitig auf ein schlechtes Ergebnis von Ekström hoffen. Schneider müsste mindestens sieben Zähler mehr holen als der Schwede und di Resta gar bei einer gleichzeitigen Nullnummer des Audi-Piloten gewinnen, um ihre Chancen mit nach Hockenheim zu nehmen.

Gelaufen ist das Rennen dagegen für Mika Häkkinen. Er muss seine Hoffnung, den DTM-Titel zu holen, für dieses Jahr begraben. Mit 22 Punkten Rückstand hat er bei maximal zehn zu vergebenden Zählern pro Rennen keine Chance mehr.

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