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Schneider: Nicht zufrieden, nicht enttäuscht

02. September 2007 - 21:10 Uhr

Bernd Schneider startete von Position fünf ins Rennen und sah die Zielflagge schließlich als Siebter - keine Zufriedenheit, keine Enttäuschung

Bernd Schneider; Tom Kristensen
Bernd Schneider und Tom Kristensen lieferten sich ein Duell vom Feinsten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Rennen hatte für Bernd Schneider zwei Seiten. Zum einen trug er dazu bei, den "Matchball" für Audi abzuwehren und erhielt seine eigenen Meisterschaftschancen noch aufrecht. Auch wenn ihn 16,5 Punkte von Spitzenreiter Mattias Ekström trennen, hat er mathematisch noch Chancen. Auf der anderen Seite verlor Schneider jedoch auch zwei Positionen und konnte sich nicht vor Ekström platzieren, was sicher dem Mercedes-Teamgedanken entsprochen hätte.

"Natürlich bin ich nicht zufrieden, aber auch nicht total enttäuscht", fasste er gegenüber 'Motorsport-Total.com' zusammen. "Ich wusste, dass es von Platz fünf schwierig wird, nach vorne zu kommen. Wir haben eine sehr aggressive Strategie gehabt, weil man auch nicht wusste, ob nochmal eine Safety-Car-Phase kommt. Ich habe zwei Plätze verloren, weil ich auch ein bisschen unglücklich in den Verkehr gekommen bin. Aber nichtsdestotrotz war es kein langweiliges Rennen. Es hat viel Spaß gemacht. Ich freue mich jetzt auf die letzten zwei."

Dass das Rennen alles andere als langweilig für Schneider war, kann der Zuschauer nur bestätigen. In der Schlussphase lieferte sich der Mercedes-Pilot einen harten, aber fairen Zweikampf mit Audi-Pilot Tom Kristensen. Zuvor waren die beiden in Zandvoort aneinander geraten und gingen als Streithähne auseinander.

Tom Kristensen sagte nach dem Duell am Nürburgring: "Nachdem die Gangart in Zandvoort so rau war, musste ich mich hier natürlich wie ein Gentleman benehmen. Das habe ich gemacht. Ich habe ihn gefragt, ob alles in Ordnung war und ob er es gut fand. Das hat er bestätigt."

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