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Paffett holt Bestzeit im nassen Warm Up

29. Juli 2007 - 09:39 Uhr

Nieselregen sorgte für wieder neue Bedingungen: Mercedes-Pilot Gary Paffett Schnellster vor Mattias Ekström und Alexandros Margaritis

Gary Paffett
In der trockenen Box: Der Schnellste im Warm Up, Gary Paffett
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schon das gesamte Wochenende wurde über möglichen Regen gesprochen, jetzt ist er da. Die ganze Nacht hatte es in Zandvoort geregnet, im Warum Up heute Morgen wartete dann Nieselregen auf die 19 Piloten. Vanina Ickx ist bereits abgereist. Sie kann nicht antreten, da ihr Audi A4 DTM bei dem Unfall im gestrigen Qualifying so beschädigt wurde, dass er bis heute nicht mehr repariert werden konnte.

Bei den veränderten Bedingungen gab es auch ein neues Bild in den Ergebnislisten: Erstmals an diesem Wochenende konnte ein Mercedes-Pilot die Bestzeit holen. Gary Paffett war im 2006er Mercedes Schnellster mit einer Zeit von 1:48.330 Minuten. Diese im Vergleich zu den bisherigen Zeiten wesentlich langsamere Rundenzeit zeigt deutlich, wie schwierig die Bedingungen sind.

Zweitschnellster war der Gesamtleader Mattias Ekström. Er hat sich mit seinem Team dazu entschieden, seinen Audi A4 mit einem Kompromiss-Set-Up abzustimmen. Dieses Set Up soll sowohl im Regen als auch im Trockenen einigermaßen passen, im Rennen kann dann je nach Bedingungen schnell variiert werden. Für das Rennen sind zunächst trockene Bedingungen, später aber Schauer angesagt.

Die drittschnellste Zeit ging an Alexandros Margaritis im Stern-Mercedes vor Alexandre Prémat im 2006er Audi. Die HWA-Piloten Mika Häkkinen und Jamie Green stehen wieder wesentlich besser da als in der Qualifikation, Häkkinen ist Fünfter, Green Sechster. Paul di Resta (Mercedes), Martin Tomczyk (Audi), Bruno Spengler und Bernd Schneider (beide Mercedes) komplettierten die Top 10.

Pole-Mann Timo Scheider belegte im Warm Up Platz 13. Probleme gab es bei Lucas Luhr - er vermeldete im warm Up einen Bremsdefekt an seinem Rosberg-Audi. Mücke-Pilot Daniel la Rosa wurde mit seinem TrekStor-Mercedes ein Opfer der Bedingungen: Der Hesse flog ab ins Kiesbett, konnte aber zurück zur Box fahren.

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