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Die Unterschiede zwischen DTM- und Serienauto
Mike Rockenfeller erklärt, warum sein Renn-A4 mit der Straßenversion nur wenig gemein hat: "Nur auf den ersten Blick ähnlich"
(Motorsport-Total.com) - Audi-Youngster Mike Rockenfeller hat sich in der DTM bereits hervorragend eingelebt. In Oschersleben landete er mit seinem Jahreswagen sogar auf dem dritten Platz hinter Gary Paffett und Paul di Resta, womit so früh wohl kaum jemand gerechnet hätte.
Dabei ist "Rocky", wie er von den Fans liebevoll genannt wird, noch relativ neu im Audi A4 DTM des Rosberg-Teams. Er fühlt sich in seinem Renncockpit aber pudelwohl, obwohl es zur komfortableren Straßenversion - abgesehen vom ohnehin Offensichtlichen - doch eklatante Unterschiede gibt: "Mein Audi A4 DTM sieht zwar auf den ersten Blick Ihrem A4 für die Straße ähnlich", schrieb er in seiner Kolumne für die 'Auto Bild motorsport', "tatsächlich aber ist er wie alle DTM-Autos ein reinrassiger Rennprototyp. Vom Serienmodell stammt nur noch das Dach inklusive der A- und C-Säulen. Der Rest der Karosserie besteht aus Kohlefaser."
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Abgesehen vom Material unterscheidet sich der Renn-A4 auch von der Karosserie her stark vom Serienmodell, denn zur Generierung von Abtrieb, der das Auto in den Kurven zwecks Grip auf den Boden presst, verfügt Rockenfellers Arbeitsgerät über zahlreiche kleine Flügelflaps, die quasi die umgekehrte Wirkung einer Flugzeugtragfläche haben. Und dann sind da natürlich auch noch die leistungsstarken Karbonbremsen, ganz zu schweigen vom aufgetunten Motor und vielen weiteren Details.
Natürlich haben alle DTM-Piloten auch zahlreiche Abstimmungsmöglichkeiten. Rockenfeller beschreibt seine Setupvorlieben so: "In schnellen Kurven mag ich lieber ein steiferes Auto mit harter Feder- und Dämpfereinstellung. Damit habe ich ein besseres Gefühl. In langsamen Ecken ist oft ein weiches Auto besser. Damit hat man mehr mechanischen Grip."
Fazit: "Dieser Audi A4 macht echt Spaß!"











