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Schneider: "Der Druck ist immer gleich groß"
Kurz vor dem Saisonstart lässt sich Bernd Schneider nicht durch seine starken Teamkollegen beirren, hat aber bereits Nervenkitzel vor dem ersten Rennen
(Motorsport-Total.com) - Die fahrerische Mischung in Bernd Schneiders Team HWA ist brisant. Jamie Green hofft endlich einen Sieg einfahren zu können, Bruno Spengler war im vergangenen Jahr der Überflieger der Saison und Mika Häkkinen muss den Kritikern beweisen, was er kann. Der fünffache DTM-Champion Schneider lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen.
"Der Druck ist immer gleich groß", sagte Schneider gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "In einem Team mit vier gleichwertigen Fahrern und vier gleichen Autos, ist immer einer der Letzte. Derjenige muss dann am härtesten kämpfen, um weiter dabei zu sein. Wir liegen alle eng beieinander, oft trennen uns nur wenige Zehntel. Von daher ist der Druck auf uns alle gleich hoch. Die einen müssen sich noch beweisen und die anderen müssen bestätigen, dass sie es noch können."

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Schneider gehört zu letzterer Sorte. Ein so routinierter Fahrer wie Schneider ist dennoch immer wieder aufgeregt, wenn die Winterpause dem Ende zugeht und sich der Saisonstart nähert. "Der Nervenkitzel ist schon seit vier Wochen da", meint der 42-Jährige. "Um genau zu sein, seit wir das erste Mal das neue Auto getestet haben. Dann kommt natürlich die Frage auf, wo man steht. Deshalb freuen wir uns jetzt natürlich auf Hockenheim."
In Hockenheim wird sich am kommenden Wochenende zeigen, wer die besseren Karten in der Hand hält. Mercedes tritt den Kampf mit einer Neuerung an. War im vergangenen Jahr noch die alte C-Klasse der Schlüssel zum Erfolg, soll in dieser Saison das neue Modell die Krone bringen. "Der Hauptunterschied vom alten Auto zum neuen Auto besteht in der Optik. Es hat eine komplett neue Aerodynamik", erklärt Schneider."Das Reglement lässt nur begrenzt Spielraum, daher muss man auch einiges übernehmen. Aber insgesamt haben wir einiges verbessert."









