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Ferrari: Treffen mit Steve Jobs' Nachfolger

30. April 2012 - 15:08 Uhr

Was Luca di Montezemolo mit Apple-Geschäftsführer Tim Cook besprochen hat und wie Steve Jobs von Jackie Stewart zur Formel 1 nach Monza eingeladen wurde

Luca di Montezemolo
Luca di Montezemolo traf sich in Kalifornien mit dem CEO von Apple
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Sportlich mag es für Ferrari in der Formel 1 derzeit nicht nach Wunsch laufen, kommerziell ist der Sportwagenhersteller aber unverändert gut aufgestellt. Das war auch der Grund für einen Besuch von Luca di Montezemolo an der Stanford-Universität in Kalifornien, den der Ferrari-Präsident für ein Treffen mit Apple-Geschäftsführer Tim Cook nutzte.

Cook ist Nachfolger des legendären Unternehmens-Mitgründers Steve Jobs, der im vergangenen Oktober an Krebs verstorben ist. Das Treffen dauerte laut 'James Allen on F1' ungefähr zwei Stunden und wurde anschließend von beiden Seiten als "freundschaftlicher Natur" beschrieben. Derzeit sei keine Zusammenarbeit geplant. Aber Montezemolo meinte später im Rahmen eines Vortrags: "Ich war von seiner Offenheit überrascht. Wir bauen Autos, sie Computer, aber Apple und Ferrari verbindet die gleiche Leidenschaft, die gleiche Liebe zum Produkt, wahnsinnige Hingabe zur Technologie, aber auch zu Design."

Parallelen zwischen Montezemolo und Jobs

Der Italiener sieht außerdem Parallelen zwischen sich selbst und Jobs, denn beide spielten in erfolgreichen Frühstadien ihrer Unternehmen eine Rolle, ehe sie diese verließen, Jahre später in Zeiten der Krise zurückkehrten und wieder Erfolg hatten. Montezemolo arbeitete bekanntlich schon in den 1970ern als Rennleiter für Enzo Ferrari, kehrte aber erst 1991, nach Ferraris Tod, zurück. Nach 21 Jahren ohne WM-Titel beendete Michael Schumacher diese Durststrecke im Jahr 2000. Bei Apple entwickelte sich der Aktienkurs unter Jobs binnen 15 Jahren von 3,19 auf weit über 600 US-Dollar.

Übrigens sind Apple und die Formel 1 keineswegs Fremdkörper. Anfang der 1990er-Jahre machte Jackie Stewart Bekanntschaft mit Jobs, einem glühenden Fan von Alain Prost, Ayrton Senna und Co. "Luciano Benetton rief mich an und fragte mich, in welche Richtung die Formel 1 gehen wird", erinnert sich Stewart. "Ich sagte: 'Elektronik.' Aber welche Richtung genau, wen können wir fragen? Flavio war damals Teamchef, als mich Luciano engagierte. Ich schlug Steve Jobs als Ansprechpartner vor, denn der weiß, was die Zukunft bringt."

"Aber Luciano meinte: 'Den kriegen wir doch nie dazu, uns zu beraten.' Also rief ich Steve Jobs an, um zumindest einen Termin für ein Telefonat zu bekommen. Er sagte: 'Oh, Jackie Stewart! Was kann ich für Sie tun?' Und ich sagte: 'Vielleicht können wir mal reden?' Da meinte er: 'Herr Stewart, ich möchte mit ihnen reden!' Sein Vater war nämlich ein riesiger Motorsport-Fan", so Stewart. "Also lud ich ihn und seinen Vater mit mir zu einem Grand Prix ein und bot ihnen zwei First-Class-Tickets von San Francisco zu einem Grand Prix ihrer Wahl an."

Italienisches Essen, also Monza

"Ich fragte: 'Was essen Sie am liebsten?' 'Italienisch.' Und ich: 'Dann kommt nach Monza! Ich lasse Sie von einem Hubschrauber abholen, führe Sie an der Strecke rum und zeige Ihnen alles.' Und er meinte: 'Das wäre klasse!' Steve Jobs! Also kam er daher, mit seinen Sneakers und seinem T-Shirt - noch bevor das modern wurde", lacht Stewart. Und tatsächlich trat Jobs nicht wie ein großer und weltbekannter Unternehmer auf, sondern eher wie ein unscheinbarer PC-Nerd mit einer Schwäche für die Formel 1.

"Er stellte all die falschen Fragen", erzählt Stewart, wie sich Jobs sofort für alles begeistern konnte und von Anfang an mit pragmatischen und unkonventionellen Ideen daherkam. "'Was ist die Telemetrie? Was tun die anderen gerade?' Ich sagte: 'Wir sind uns nicht sicher, denn wir wissen nur, was wir selbst tun.' Aber er meinte: 'Kein Problem, das herauszufinden, dafür muss man nur die Geräuschfrequenz messen. Das kriege ich hin!' Damals war Honda der beste Motor. Er wollte unbedingt in die Honda-Garage, aber das ging natürlich nicht..."

Heute ist Stewart übrigens Berater der Genii-Capital-Bosse Gerard Lopez und Eric Lux, die unter anderem einen Sponsoringdeal mit Microsoft abgeschlossen haben. "Der ist größer, als es den Anschein hat", verrät Stewart. Microsoft gilt neben Apple als eines der weltweit führenden IT-Unternehmen. Kontakt zur Formel 1 hatte der US-Konzern auch schon in Form der Partnerschaft mit McLaren Electronic Systems (MES), denn Microsoft hat die Software für die Standardelektronik der Königsklasse entwickelt.

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