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Der Audi Q5: Jung und hochmodern

Heute sagt man SUV, einst hießen sie Geländewagen. Die dicken Schiffe dieser Art sind "out", aber es gibt kompakte Typen wie den Q5

Audi Q5
Der Audi Q5 Trotzt nur so vor Technikausrüstungen
© Audi

(Motorsport-Total.com/Auto-Medienportal) - Heute sagt man SUV, einst hießen sie Geländewagen. Die dicken Schiffe dieser Art sind "out", aber es gibt kompakte Typen wie den Q5. Geländewagen heißen die klotzigen Typen im Umgangsdeutsch. In der von Anglizismen verseuchten Motorwelt werden sie schlicht SUV genannt. Dies Kürzel (Sports Utility Vehicle) sollen Variabilität und Sinnwandel dieser Modelle definieren.

Ja, diese Fahrzeugart hat sich weiterentwickelt und verselbstständigt. Im Gelände rollt kaum noch einer dieser Wagen. Treffender wäre Vielzweckmodelle; denn sie wandelten sich längst zu Crossover-Typen - wieder so ein Fremdwort. Sie sind also Mischlinge. Auch Audis Q5 ist einer dieser Spezies.

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Er ist zwar durchaus geländefreudig, aber Kombi, Reiselimousine und Coupé gleichermaßen. Gut, die protzigen Spritsäufer wie Porsche Cayenne, Mercedes M/G, BMW X5, Q7 oder Jeep-Cherokee will kaum noch jemand haben. Aber die Kompakten dieser Gattung - wie der Audi Q5 oder auch der verwandte VW Tiguan - sind nach wie vor begehrt. Zumal sie mit TDI-Motoren sparsam und umweltfreundlich sind. Im Klartext heißt das: Gefragt ist alles eine Nummer kleiner.

Der Q5, von seinem aus Italien stammenden Designer Wolfgang Egger als "bewegte Skulptur" bezeichnet, passt durchaus in unsere Krisenzeit. Er ist kein geschrumpfter Q7, kein weichgespülter Bulle, sondern ein relativ kleines, fahraktives und wirtschaftliches Auto. Mit seiner sanft gerundeten Dachlinie, dem markanten Kühler und dem attraktiven Heck ist er auch äußerlich mehr als nur gebogendes Blech. Der Q5 ist - wie auch Audis R8 oder der S5 - ein Auto in Prada.

Ein wahrer Q-Tipp: Q5-Fahren - vom Bang-Olufsen-Klangsystem in Konzertsaalqualität verschönt, besser geht es nur mit Sound von Dynaudio - bringt Freude und kann sogar den Stau zur Wohlfühlpause machen - auch dank Thermo-Becherhalter. Man sitzt hervorragend, der Q5 ist geräumig, gut zu beladen, hochwertig und parkplatzfreundlich.
Alles wirkt sympathisch straff: Sitze, Griffe, Schalter, Pedale, Lenkrad, Türen. Die Technik - bis hin zum siebenstufigen Direktschaltgetriebe - bietet Top-Niveau.

Das "gewissse sportliche Etwas", das früher allein BMW bot, ist heute längst eine der vielen Audi-Domänen. Dafür sprechen auch die neuesten Absatzzahlen: Plus in Deutschland, Plus in Russland, Plus in China. Audi bleibt ein Musterknabe im VW-Konzern. Außen zeigen sich die Neuen Q5 durch einige leichte Veränderungen am Gesicht, wobei das LED-Tagfahrlicht, das die Scheinwerfer umrahmt, am meisten auffällt. Auch die Heckleuchten wurden überarbeitet.

Innen bietet jetzt auch der Q5 fast alle der Details, die in den höheren Klassen der Ingolstädter schon verfügbar waren. Das gilt sowohl für solche Details wie die Schichtholz-Zierteile, aber auch für die Fahrerassistenz-Systeme und die Vernetzung mit dem Internet.

Neues Topmodell wird der Audi SQ5 TDI sein, dessen 3.0 TDI von zwei Turboladern auf 230 kW / 313 PS aufgepustet wird. Seine 650 Nm Drehmoment liegen bei 1450 U/min bis 2800 U/min an. Nach 5,1 Sekunden ist er von 0 auf 100 km/h und wird bei 250 km/h abgeregelt. Diesen Werten zum Trotz liegt der Normverbrauch bei nur 7,2 Liter.

Natürlich agiert der SQ5 sportlich, zum Beispiel mit seinem um 30 Millimeter tiefer gelegten straffen Sportfahrwerk mit 20-Zoll-Reifen. Sein Wappengrill trägt die Streben quer, der "normale" Q5 hoch. Vier Aufpuffendrohre demonstrieren jeweils im Doppelpack seitlich des Diffusors die sportlichen Anspruch für die Außenwelt.

Innen sorgt der Soundgenerator in der Auspuffanlage für den kernigen Klang. Ganz fern ist der Tag nicht mehr, an dem man hinter das Lenkrad steigt und sagt: "Nach Berlin zu Borchardt, Französische Straße ", und das Auto rollt ganz automatisch dorthin. Hinleiten kann es uns ja heute schon.

Solche Gedanken wehen heran, wenn man sich mit der neuen Technolgoie des neuen Audi Q5 beschäftigt. Eine derartige Fülle von elektronischen Helfern gab es bisher allenfalls in der Oberklasse. Das Auto - speziell dieser Q5 verdeutlicht es - wandelt sich ja allmählich zu einer Art Smartphone auf Rädern. Alles ist im Auto möglich: Radiohören, Fernsehen, telefonieren, E-Mails schreiben, DVD sehen und hören, im Internet surfen, Wetterdaten abrufen, dem Navi folgen und anderes mehr.

Und dann dieser Fortschritt bei den Assistenz-Systemen, die beim Dichtauffahren oder beim Spurwechsel warnen, die selbstständig einparken und notfalls sogar Fahrfehler korrigieren können. Die Motorwelt hat sich enorm verändert. Wen interessiert heute überhaupt noch, ob ein Auto eine gute Straßenlage hat? Ob es unter- oder übersteuert, welche Hinterachskonstruktion drin ist oder in wieviel Sekunden es von 0 auf 100 km/h beschleunigt?

Eigentlich alles Krimskrams von gestern, nur noch von einer Minderheit registriert. Ein Auto muss funktionieren. Basta. So denken immer mehr Kunden. Gut, der Verbrauch wird beachtet, die Qualität ebenfalls. Aber wahr ist auch: Es gibt kaum noch schlechte Autos. Das allgemeine Niveau ist hoch. Natürlich spielt beim Kauf der Preis eine Rolle, allmählich auch die Umweltfreundlichkeit. Ebenso das Design. Die Optik ist nach wie vor kaufentscheidend.

Jedoch hat sich bei jungen Leuten - zumindest in Europa - die Autoleidenschaft, die noch vor 20 Jahren riesig war, langsam verflüchtigt. Die Phase der PS-Geilheit wich einer Sucht für I-Phone, I-Pod oder I-Pad.

Deshalb muss ein Auto heute - neben den ganz normalen Tugenden - vor allem auch das Technikfeld Multimedia anbieten. Audi tut das. Der Q5 erweist sich damit als ein weiteres junges, hochmodernes Modell. Und als ein zeitgemäßes noch dazu. Und mit seinem martialisch anschiebenden Diesel in der Topvariante ist dieser neue SQ5 schon fast eine echt unwiderstehliche Fahrmaschine.

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