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Alltagstest für Car-to-X-Kommunikation

Weltweit größter Feldversuch zur Erprobung interaktiver Kommunikationssysteme im Straßenverkehr startet in Deutschland

car-to-x kommunikation
Car-to-X-Kommunikation: Im Display des Fahrzeugs werden Hindernisse angezeigt
© Auto-Medienportal.Net/Daimler

(Motorsport-Total.com/Auto-Medienportal) - Autofahrer frühzeitig vor einem Stauende hinter einer Kuppe zu warnen oder sie über Glatteis auf Brücken zu informieren, lange bevor sie die Gefahrenstelle erreichen - das soll schon in naher Zukunft mit Car-to-X-Kommunikation möglich sein.

Ein wichtiger Schritt bei dem drahtlosen Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen sowie zwischen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur ist jetzt einem Forschungskonsortium unter Leitung von Daimler gelungen.

Nach dreijähriger intensiver Arbeit gaben das Unternehmen und die beteiligten Partnern des Projekts "simTD" in Friedberg in Hessen den Startschuss für den weltweit größten Feldversuch zur Car-to-X-Kommunikation.

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Die Abkürzung simTD steht für "Sichere Intelligente Mobilität - Testfeld Deutschland". Ab Frühjahr 2012 werden rund 120 Fahrzeuge im Rhein-Main-Gebiet die neue Technologie im realen Straßenverkehr testen.

"Wir sind davon überzeugt, dass die Car-to-X-Kommunikation einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zum unfallfreien Fahren darstellt", so Gesamtprojektkoordinator Dr. Christian Weiß, der bei Daimler in Forschung und Vorentwicklung das Team Kooperierende Systeme leitet.

Durch den Einsatz von Car-to-X-Systemen wird der Sichtbereich des Fahrzeugs, der "Telematische Horizont", deutlich erweitert. Neben sicherheitsrelevanten Anwendungen lassen sich auch Komfortfunktionen wie etwa Routenvorschläge zum nächsten freien Parkplatz realisieren.

Durch bedarfsgerechte Steuerung von Lichtsignalanlagen kann Car-to-X-Kommunikation außerdem dabei helfen, Verkehrsflüsse zu optimieren, und leistet damit einen Beitrag zu effizienter und damit nachhaltiger Mobilität.

Die Initiative ist ein Gemeinschaftsprojekt deutscher Automobilhersteller, von Automobilzulieferern, Kommunikationsunternehmen und Forschungsinstituten sowie der öffentlichen Hand. Es wird durch die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Bildung und Forschung (BMBF), Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie das Land Hessen gefördert.

Als Pionier im Bereich der Fahrzeug- und Verkehrssicherheit spielen Car-to-X-Kommunikation und die daraus resultierenden Assistenzsysteme für Daimler eine wesentliche Rolle. So steuert der Konzern im Forschungsprojekt den größten finanziellen Einzelanteil der beteiligten Industriepartner bei und stellte bei den bisherigen Testfahrten die meisten Fahrzeuge zur Verfügung.

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