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VW stimmt Durchführungsverträgen mit Porsche zu

20. November 2009 - 13:53 Uhr

VW hat auf seiner heutigen Sitzung einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns mit Porsche vollzogen

vwporsche
© vw/porsche/auto-reporter.net

(Motorsport-Total.com/Auto-Reporter) - Das Gremium stimmte den zwischen allen Beteiligten ausgehandelten Durchführungsverträgen zu der geschlossenen Grundlagenvereinbarung zu. Heute wird sich auch der Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE mit den Durchführungsverträgen befassen.

Darin werden organisatorische, strukturelle und rechtliche Details der Zusammenführung beider Unternehmen verbindlich geregelt und die einzelnen Transaktionsschritte festgelegt. Das mehrstufige Vorhaben soll im Laufe des Jahres 2011 mit der Verschmelzung der Volkswagen AG und der Porsche SE abgeschlossen sein.

Die nächsten Meilensteine werden die bis Ende 2009 geplante Beteiligung von Volkswagen an der Porsche AG in Höhe von 49,9 Prozent sowie die am 3. Dezember stattfindende Außerordentliche Hauptversammlung der Volkswagen AG sein.

Auf deren Tagesordnung steht unter anderem eine Ermächtigung zur Ausgabe neuer Vorzugsaktien. Damit wahrt der Volkswagen Konzern seinen mittelfristigen finanziellen Handlungsspielraum und sichert sein gutes Rating nachhaltig ab. Zugleich würde dadurch die Zahl der umlaufenden Vorzugsaktien signifikant steigen und so die Attraktivität sowie die Liquidität dieser Aktiengattung zum Nutzen der Aktionäre deutlich erhöht.

Die Schaffung des integrierten Automobilkonzerns mit zehn starken Marken folgt einer überzeugenden industriellen Logik. Sie stellt für Volkswagen eine einzigartige Opportunität dar und ist im besten Interesse aller Aktionäre.

Volkswagen wird seine Position als weltweit führender Mehrmarken-Konzern mit der Porsche AG und dem Vertriebsgeschäft der Porsche Holding Salzburg weiter ausbauen.

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