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Stecker für E-Autos müssen einheitlich sein

24. September 2009 - 09:06 Uhr

Eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der flächendeckende Aufbau einer Infrastruktur

Daimler Vorstandsmitglied Thomas Weber
Daimler Vorstandsmitglied Thomas Weber
© auto-reporter.net

(Motorsport-Total.com/Auto-Reporter) - Wichtig für die Einführung von Elektrofahrzeugen ist die Normung und Standardisierung einzelner Komponenten. Darin sind sich Dr. Thomas Schlick, VDA-Geschäftsführer und Vorsitzender des Normenausschusses Automobiltechnik, und Dr. Bernhard Thies, Geschäftsführer der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE, einig.

Aus diesem Grund haben die von dem Verband der Elektrotechnik Elektronik (VDE) getragene DKE gemeinsam mit dem VDA-Normenausschuss Automobil das Lenkungsgremium E-Mobility zur Koordinierung der Aktivitäten gegründet.

Ziele sind die Förderung von Entwicklungen, das Steuern und Koordinieren der verschiedenen Normungs- und Standardisierungsprojekte sowie der kontinuierliche Informationsfluss in die Community. Standardisiert werden soll vor allem die Schnittstelle für das Laden von Elektrofahrzeugen am Stromnetz mit international einheitlichen Steckern.

Ebenfalls vereinheitlichen will man Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Weitere Schwerpunktaufgabe des Lenkungskreises ist eine internationale Normung auf diesem Gebiet. Nationalen Insellösungen, die eine internationale und vor allem kostengünstige Einführung der Elektromobilität behindern und zu neuen Handelshemmnissen führen würden, will man auf diese Weise begegnen.

Das Gremium setzt sich aus Unternehmen und Verbänden aus den Bereichen Elektrokomponenten, Energieerzeugung und -versorgung, Automobilhersteller und Zulieferer zusammen. Als zukünftiger Partner beim Aufbau der Infrastruktur ist außerdem das Elektrohandwerk über den Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) eingebunden.

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