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LMP2-Champion Russinow: "Habe Vertrag unterschrieben"

Nach seinem Aus bei Oak gibt Roman Russinow bekannt, einen neuen Drive an Land gezogen zu haben, nennt aber keinen Namen - Toptalent als Teamkollege?

(Motorsport-Total.com) - Roman Russinow wird auch in der kommenden Saison in der Langstrecken-WM (WEC) an den Start gehen. Wie der Russe am Donnerstag im Gespräch mit der offiziellen Webseite der Serie bestätigte, hat er bereits einen Vertrag bei einem Team unterschrieben. Um welche Mannschaft es sich handelt, sagt Russinow allerdings nicht. Vieles spricht aber für ein erneutes Engagement in der LMP2-Klasse und die Verpflichtung eines renommierten Piloten als Teamkollegen.

Roman Russinow

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Trotz des Titels mit Oak im Gepäck standen Russinow nur wenige Türen offen. "Ich musste mich auf den Hosenboden setzen, um die Dinge auf neue Art und Weise hinzubiegen", erklärt der 34-Jährige und pustet durch: "Ich hatte eine schwierige Zeit nach dem Saisonfinale und darf behaupten, dass es niemals komplizierter gewesen wäre. Jetzt bin ich aber glücklich und bereit für eine neue Herausforderung." Zu den Details schweigt sich Russinow aus, zu möglichen Teamkollegen nicht.

Laut dem ehemaligen MF1-Testfahrer in der Formel 1 ist neben ihm ein weiterer Pilot bereits fix, den dritten Mohikaner sucht das Team noch. Die von Russinow namentlich genannten Kandidaten Mike Conway (setzt sein LMP1-Engagement bei Toyota fort), Olivier Pla (unterschrieb für Fords GTE-Projekt) und Sam Bird (bei AF Corse im GTE-Ferrari bestätigt) sind gebunden. "Ich würde behaupten, dass es sich um einen künftigen Star der Langstrecken-Szene handelt", so Russinow.

Russinow und sein Sponsor G-Drive beendeten nach zwei Jahren die Zusammenarbeit mit Oak, nachdem die Franzosen eine lukrative Kooperation mit Extreme Speed Motorsports verkündet hatten. "Mein Ziel war es, wieder bei Ligier und Jacques Nicolet zu unterschreiben, aber leider hat sich Oak mit Tequila Patron zusammengetan. Geschäft ist natürlich Geschäft", murrt Russinow über seinen unfreiwilligen Abgang, nachdem er 2015 den LMP2-Titel im Ligier JS P2 eingefahren hatte.

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