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Aston Martin bläst zur großen Attacke

Aston Martin wird sein WEC-Programm zum kommenden Jahr deutlich ausbauen: Bis zu vier Autos in den beiden GTE-Kategorien geplant

(Motorsport-Total.com) - Aston Martin feiert im kommenden Jahr das 100-jährige Bestehen. Aus Anlass dieses Jubiläums möchte man auch im Motorsport ganz besonders glänzen. Ursprünglich wollte man ab 2011 mit dem damaligen AMR-One ein LMP1-Programm starten, das im Jahr 2013 in Le Mans siegfähig sein sollte. Allerdings entpuppte sich der Prototyp als Reinfall sondergleichen, man begab sich schnell wieder zurück in die GT-Szene.

Darren Turner, Adrian Fernandez

Turner, Mücke und Fernandez fuhren in Le Mans 2012 auf das Podest

Mit dem Aston Martin Vantage sammelte man in der abgelaufenen Saison viel Erfahrung und - ausgerechnet zum Jahresabschluss in Schanghai - den ersten Klassensieg. Dieser Erfolg kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn die Budgets für die kommende Motorsportsaison werden jetzt festgelegt. Der Vantage präsentierte sich, auch dank guter Einstufung, als adäquate Waffe im GTE-Pro-Wettbewerb und soll das Jubiläum 2013 also versüßen.

Für das kommende Jahr ist eine deutliche Vergrößerung des WEC-Engagements in Sicht. In der GTE-Pro-Klasse sollen zwei Werkswagen fahren, in der Amateurwertung zwei weitere. "Es besteht die Chance, dass wir wirklich vier Autos rennen lassen", wird AMR-Boss John Gaw von 'Autosport' zitiert. "Wir erwarten, dass wir mindestens zwei Fahrzeuge dauerhaft im Einsatz haben werden, höchstwahrscheinlich sogar drei." Ein viertes Auto soll bei ausgewählten Events wie Silverstone oder Le Mans zum Einsatz kommen.

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